A-4020 Linz | Museumstraße 17 | T: +43 732 730 093

A-1030 Wien | Marxergasse 34 | T: +43 1513 0800 | Anwaltssprechstelle

A-4311 Schwertberg | Bachstraße 20c | T: +43 7262 53555 | Filiale

Impressum

© Poduschka Anwaltsgesellschaft MBH

Berufsunfähigkeitsversicherung

Viele haben sich mit einer Berufsunfähigkeitsversicherung für den Fall abgesichert, dass sie nicht mehr arbeiten können. Dann wird es ernst – und die Versicherungen lehnen häufig die vereinbarte Leistung ab oder kürzen sie.

Der häufigster Ablehnungsgrund ist jener, dass angeblich bei Abschluss der Versicherung bestimmte Vorschäden nicht angegeben worden wären. Der Vorwurf der Versicherungen lautet dabei zumeist auf vorvertragliche Anzeigeverletzung beziehungsweise sogar arglistige Täuschung.

Genau da setzen wir an: sind die Formulierungen im Antragsformular transparent, klar und deutlich?  Oder sind sie so missverständlich, dass man die Fragen gar nicht richtig beantworten kann?

Eine weitere Frage ist, ob der Antrag vom Versicherungsnehmer selbst ausgefüllt wurde oder die Antworten auf die Fragen vom Versicherungsagenten vorformuliert wurden.

Außerdem ist nicht jede Nichtangabe einer Erkrankung automatisch eine Verletzung der vorvertraglichen Anzeigepflicht. Während Wirbelsäulenleiden, Bandscheibenvorfälle, Kniebeschwerden, Durchblutungsstörungen und Depressionen so genannte gefahrerhebliche Umstände sind (die anzugeben sind), sind es andere Erkrankungen nicht.

Jedenfalls ist im Vorfeld wiederum der Abschluss einer Rechtsschutzversicherung zu empfehlen, der auch Streitigkeiten mit der eigenen Berufsunfähigkeitsversicherung deckt. Im Falle des Falles wenden Sie sich rechtzeitig an einen sachkundigen Rechtsanwalt.